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Medienhaus Dornbirn
Zukunftsweisende Gestaltung für das Vorarlberger Medienhaus – Verborgener Schallschutz in Szene gesetzt
Die Firmenphilosophie der Vorarlberger Nachrichten, Schwarzach, sieht den Arbeitsplatz der Zukunft nicht mehr an eine bestimmte Stelle gebunden. Folglich können im Firmensitz die Redakteure alle Räume parallel nutzen – Laptop und mobile Telefone sind dabei unerlässlich. Entsprechend technisch wählte der Grazer Architekt Ernst Giselbrecht den architektonischen Ausdruck: eine kühle Komposition aus Glas, Stahl, Aluminium, Stein.
Offenheit, in der der Gedanke der Gemeinsamkeit kultiviert werden kann, durchzieht als Thema das gesamte Gebäude. So wird sogar der Blick von der Eingangshalle in die Zeitungsdruckerei durch eine Glaswand freigegeben. Das offene, dreigeschossige Treppenhaus ermöglicht die direkte Verbindung zwischen den Mitarbeitern aus den verschiedenen Unternehmensbereichen.
Wechselnde Anforderungen
Die Eingangshalle mit dem Treppenaufgang prägen die große Glasfassade, der Bodenbelag aus poliertem Granit und die 11 m hohen, schlanken Metallstützen, die die einläufige Treppenkonstruktion tragen. Genutzt wird die Halle unter anderem auch für Festveranstaltungen mit bis zu 500 Personen, dann wird der nebenan liegende Vortragsraum dazugeschaltet. Für die entsprechend anspruchsvolle Raumakustik sind über dem Luftraum der Treppe, an der Decke des 2. Obergeschosses, 120 zylindrische Absorber von 1,25 m Länge platziert. Ihre Ummantelung aus verzinktem, poliertem Lochblech nimmt die „technoide“ Formensprache der Umgebung auf. Die als Oberflächenstruktur wahrnehmbare Mikroperforation unterstützt die Schallabsorption.
Ausstattung und Verarbeitung im System
Die Metallhüllen sind innen mit den pinta Absorber RONDO bestückt. Diese leichten, filigranen und beweglichen Schaumstoffzylinder auf Melaminharzbasis zeichnen sich durch hervorragende Schallabsorptionswerte in einem breiten Frequenzspektrum und damit optimale Lärmreduzierung aus. Das Material ist frei von Fasern, Halogenen und FCKW. Es widersteht sehr hohen Temperaturen und entspricht nach DIN 4102 der Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar). Die einfache Verarbeitung und das leichte Material ermöglichen eine Kosten sparende Montage. Den Ausgleich zum geringen Gewicht der pinta Absorber RONDO schafft die 1,5 mm starke Lochblech-Ummantelung, so dass die mit ca. 10 cm Abstand an der Decke montierten Akustikelemente ruhig hängen. Die Metallröhren wurden passend zum Stil des Gebäudes aus verzinkten Blechen ausgeführt und vom erfahrenen pinta-Verarbeiter Alfred Pernikl, Dornbirn, gefertigt. Auch besondere Wünsche der Planer und Architekten flexibel umzusetzen ist erklärtes Ziel von pinta-Berater Walter Strommer und Verarbeiter Alfred Pernikl – an diesem Projekt vorbildlich durchgeführt.
Projektdaten
- Planung und Bauleitung: Architekt DI Ernst Giselbrecht, Graz
- Schallschutzsystem im Treppenhaus: pinta Absorber RONDO
- Akustiksystem in den Büroräumen: Streckmetallelemente mit pinta FM Akustikeinlage
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