Akustik ABC
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Abstandsgesetz
– Im Fernfeld eines Schallstrahlers beträgt die Abnahme des Schalldruckpegels ohne Berücksichtigung der Luftabsorption bei Kugelwellen 6dB pro Abstandverdoppelung.
Äquivalente Schallabsorptionsfläche
– Gedachte Fläche eines Raumes mit dem Schallabsorptionsgrad 1, die die gleiche Absorption hat wie die gesamte Oberfläche eines Raumes und die in ihm befindlichen Gegenstände
Akustik
– Lehre vom Schall sowie von mechanischen Schwingungen mit weitreichend bereichsübergreifenden Fachrichtungen, z.B. Raumakustik oder Sprachakustik.
Beurteilungspegel
– Der Beurteilungspegel ist der auf bestimmte Zeiträume bezogene, korrigierte Mittelungspegel. Er dient meist zum Vergleich mit Immissionswerten.
Frequenz f
– Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Die Frequenz (Formelzeichen: f) bestimmt die Tonhöhe und wird in Hertz (Hz) angegeben. Im allgemeinen nimmt das menschliche Gehör Frequenzen im Berich von 20 - 16.000 Hz wahr.
Immissionsrichtwerte
– In verschiedenen Vorschriften festgelegte, als Beurteilungspegel angegebene Höchstpegel in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz. Die Vorschriften sind z.B. TA Lärm, VDI 2058 Baltt 1, UVV Lärm und VBG 121 Durchführungsverordnung.
Körperschall
– Schall, der sich in festen Medien oder an dessen Oberflächen ausbreitet.
Luftschall
– Schall, der sich in Form von Schallwellen in der Luft ausbreitet. Luftschall breitet sich in der Regel kugelförmig aus.
Nachhallzeit
– Die Nachhallzeit ist die für die Raumakustik wichtigste Meßgröße. Sie ist definiert als diejenige Zeit, innerhalb der die Schallenergie in einem Raum nach dem Abschalten der Schallerzeugung um 60dB abgesunken ist.
Schall
– Unter Schall versteht man mechanische Schwingungen in einem elastischen Medium. Ein durch Schall angeregtes Molekularteilchen schwingt um seine Ruhelage.
Schallabsorption = Dämpfung
– Umwandlung von Schallenergie in Wärme. Zur Luftschallabsorption werden hauptsächlich poröses Schallschluckstoffe verwendet, wobei die Bewegungsenergie (=Schallenergie) der Luftteilchen durch Reibung in den Poren des Schallschluckstoffes in Wärme umgewandelt wird.
Schalldruck p
– Das in Schwingungen versetzte Molekularteilchen erzeugt im Medium (z.B. Luft) Luftdruckschwankungen und damit verbundene Luftdruckwechsel. Diese Drücke sind meßbar und werden als Schalldruck (Formelzeichen: p) bezeichnet.
Schalldruckpegel Lp
– Der Schalldruckpegel Lp ist der logarithmierte Schalldruck p, der auf den Schalldruck po (Hörschwelle) bezogen ist, und in Dezibel (dB) angegeben wird.
Schalldämmung
– Verhinderung des Schalldurchtritts durch eine Trennfläche.
Schallgeschwindigkeit c
– Geschwindigkeit, mit der sich die Schallwellen ausbreiten. Die Schallgeschwindigkeit (Formelzeichen: c) hängt stark vom Ausbreitungsmedium ab.
Wellenlänge Lambda
– Abstand zweier aufeinanderfolgender Orte einer Welle mit gleicher Schwingungs- phase. Zusammenhang zwischen der Schallgeschindigkeit c, der Frequenz f und der Wellenlänge: c = f x Lambda
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